Ein Architektur-Verführer quer durch Oberösterreich


Architektur ist heute ein schwieriges Unterfangen, denn der Kreativität und dem Anspruch des Architekten werden unter anderem durch ökonomische, rechtliche und ökologische Belange sowie durch populistische und mediale Einflüsse vermehrt Grenzen gesetzt. Umso erstaunlicher ist es, dass trotz dieser Situation und der zunehmenden Komplexität der Aufgaben, die an die Architekten herangetragen werden, überall in Oberösterreich Lösungen gefunden werden, die mit ihrer Funktionalität und Formgebung jenseits des Konventionellen liegen und auch international neue Maßstäbe setzen.
Der O.Ö. Architekturführer des Kulturwissenschafters Thomas Duschlbauer sowie der Architekten Gerald Leindecker und Michael Shamiyeh versucht auf diese Situation aufmerksam zu machen. Durch seine Auswahl möchte er bewusst nicht zu einer Kanonisierung guter Architektur beitragen, sondern im Sinne von Kultur als way of life exemplarisch neue Entwicklungen wie etwa im Shopping und im Tourismus aufzeigen.
Die gesammelten Beispiele enthalten daher auch Bauwerke, die nicht einer Avantgarde zuzurechnen sind, ein Manifest oder eine Stilrichtung der Modernen bzw. der Nachmoderne repräsentieren. Bei der Auswahl der Objekte betrachteten die Autoren auch nicht die Größe oder die Dimension als entscheidend. Insofern spannt sich der Bogen von Elementen der Fassadengestaltung über Umbauten von Einfamilienhäusern bis hin zum Einkaufstempel.
Erhältlich ist der Architekturführer bei BAU|KULTUR unter office@baukultur.at